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Wie eine bessere Kommunikation mit der Natur gelingen kann - Teil 1


Im Interview mit Silvia Lindenberg, Gesundheitscoach und moderne spirituelle Beraterin aus Hamburg, geht es um die Verbindung zur Natur über verschiedene Kommunikationswege. Es ist ein 2-teiliger Beitrag entstanden, der wirklich zum Nachdenken anregt und dich inspirieren könnte.

Kommunikation bedeutet zunächst einmal nur, dass ein Austausch stattfindet. Der Austausch kann in dir ablaufen, über Selbstgespräche, deine Gedanken und Gefühle. Oder im Außen, über Geräusche, Wörter und Signale. Wir alle haben unsere Stärken in der Kommunikation und unsere Entwicklungspotentiale. Doch jede Art von Kommunikation lässt sich gezielt trainieren. Kommunikation und das Kommunikationslevel auf dem man sich bewegt, hängen also auch davon ab, wie sehr du es dir bewusst machst und für deine Weiterentwicklung übst.

Eine gute Kommunikaton wird durch viele Faktoren bestimmt, doch vor allem geht es darum sich wirklich zu öffnen. Der Natur, deinen Mitmenschen und dir selbst gegenüber. Durch den bewussten Austausch mit der Natur ist so viel mehr möglich.

Jeder Mensch hat sein eigenes Kommunikationslevel mit der Natur und doch sind wir alle miteinander verbunden. Mit Silvia spricht Anne im Interview bei sonnigem Frühlingswetter am Hamburger Elbstrand über ihren Zugang zur Natur.

Silvia bedeutet das Mädchen aus dem Wald. Liebe Silvia, was bedeutet dir der Wald?

Der Wald hat tatsächlich etwas ganz besonderes für mich. Ich schätze die Ruhe und die Kommunikation zwischen der Erde, den Bäumen und mir. Manchmal stelle ich mich einfach in den Wald, reibe meine Hände ein paar Mal aneinander, strecke sie dann geöffnet aus und empfange. Das ist auch eine Form der Kommunikation und es ist beachtlich was auf diesem Wege zu mir zurück kommt. Die Bedeutung von Wald ist für mich Frieden, Stille und Auftanken.

Was verstehst du unter Naturverbundenheit?

Darunter verstehe ich ein Gefühl des nach-Hause-Kommens. Wenn man die Erde und die Natur beobachtet, kann man feststellen, dass viele Vorgänge die dort ablaufen auch in uns Menschen stattfinden. Die Erde ist der Makrokosmos und wir sind der Mikrokosmos. Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Parallelitäten. Als ein Beispiel: Wir bestehen größtenteils aus Wasser und die Erdoberfläche auch. Wenn man die Beschaffenheit der Erde und den Mensch mal auseinander nimmt, findet man die gleichen Informationen. Ich bin keine Biologin oder Wissenschaftlerin. Doch im Grunde sind wir alle aus der gleichen Beschaffenheit, nur eben jeder ein bisschen anders.

Mir ist irgendwann bewusst geworden, dass wir mit der Natur kommunizieren. Die Früchte, das Gemüse, dass die Natur uns schenkt, sind alles Kommunikationsresultate. Wir gehören zur Natur dazu, sonst wären wir nicht auf der Erde.

Schaden wir uns folgedessen selbst, wenn wir der Natur schaden?

Ja, wir zerstören uns selbst. Leider ist dies so. Noch ist der Preis den wir zahlen müssen noch nicht hoch genug. Es gibt ja Firmen, die Wasser aus Entwicklungsländern vermarkten und den Menschen dort das Wasser entziehen. Genauso machen wir uns als Menschen kaputt.

Doch auch über Misskulturen. Wenn wir Bäume fällen und keine nachpflanzen. Wenn wir das Gleichgewicht missachten. Doch es geht nicht nur um die Pflanzen, sondern auch darum wie wir mit dem Boden umgehen, ob wir den Boden vor Erosion und Einträgen schützen. Das hängt alles zusammen.

Es gibt viele Beispiele dafür, bei denen mir immer wieder bewusst wird:

Wir, als Menschheit, müssen endlich aufwachen. Auch wie wir miteinander umgehen.

Was denkst du, warum wir die Natur mehr achten sollten?

Weil das unser Ort ist, an dem wir leben und wenn wir aufhören darauf zu achten und nicht mehr bewusst mit ihr umgehen, zahlen wir irgendwann einen Preis. Dieser wird sein, dass wir wahrscheinlich aussterben werden.

Wir sind hier auf einem Juwel geboren worden, um in Kommunikation mit alldem zu sein. Alles lebt. Das was vorhanden ist, sollten wir ehren und dafür dankbar sein.

Wie können wir das im Alltag umsetzen?

Ein Vorschlag wäre neue Wege zu gehen. Es geht vor allem darum Verhaltens- und Gedankenmuster zu ändern. Da wir am Tag ca. 70.000 Gedanken formen und davon 70-80% immer die gleichen, hilft es sich bewusst mal neue Gedanken zu machen. Dies erreicht man, indem man was neues liest oder ausprobiert, um den eigenen Horizont zu erweitern. Sich Informationen einzuholen, wie man etwas anders gestalten kann oder gute Taten zu vollbringen, sind weitere Möglichkeiten. Es geht immer darum Verantwortung zu übernehmen oder keine zu übernehmen, sich also davon frei zu sprechen.

Was ich super finde, sind Organisationen, die sich für den Erhalt und den Schutz der Natur einsetzen. Deshalb unterstütze ich 4ocean. Die Menschen dahinter reinigen die Meere von Plastikmüll. Auch wenn viele Menschen sagen, das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, so geht es doch immer darum anzufangen etwas zu tun.

Der Sinn ist doch, andere Menschen zu inspirieren und es gemeinsam zu tun. Außerdem ist es bedeutsam zu überlegen, wie ich in meinem Kreis so wirken kann, dass ich die Natur schütze, Respekt und Achtung lebe und Verantwortung zeige. Natürlich auch für mich selbst, denn alles kommt zu uns zurück.



Silvia, was ist deine Vision für diese Erde? Was wünschst du dir für die Natur, die Menschen und unsere Gesellschaft?

Meine Vision für die Erde, die Natur, die Menschen und unsere Gesellschaft ist, dass das Mit- und Füreinander wieder an Wertschätzung gewinnt.

Ich möchte dazu beitragen eine Welt zu erschaffen, die für uns und nachfolgende Generationen schöner wird und bleibt. Es geht um einen gesunden Wettbewerb, bei dem man sich inspiriert und Wachstum fördert. Jeder hat die Verantwortung sich für die Erde einzusetzen. Es geht um das Erschaffen einer sauberen Erde.

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