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Wie wir über die Natur zu uns zurück finden können – Teil 2


In diesem Beitrag geht es darum, dir wertvolle Tipps und Erfahrungen an die Hand zu geben, wie du dein Wachstum ankurbeln und somit deine Natur noch stärker leben kannst. Möglicherweise wirst du anschließend schon die ersten Veränderungen bei dir wahrnehmen können – sei vorbereitet.


Vier Tipps von Silvia Lindenberg, wie du dich aus der Komfortzone befreien und damit deine eigene Natur weiter entfalten kannst

Unsere eigene Natur können wir stärker zur Entfaltung bringen, wenn wir uns mit unserer Komfortzone beschäftigen und unsere Handlungen und Gedanken reflektieren. Es gibt verschiedene Tools und Techniken, um sich selbst noch bewusster zu werden und näher zu kommen.

Eine wunderbare Sache ist es, sich mit dem eigenen Atem auseinander zu setzen und Atemübungen zu praktizieren. Der Atem verbindet uns mit allem was ist und unterstützt uns eine Situation bewusst zu erfassen. Die CD von Gay Hendricks "Richtig Atmen - Sich entspannen und die eigene Mitte finden" ist sehr empfehlenswert hierfür.

Der nächste Schritt könnte sein, dass du dich mit dir etwas intensiver auseinander setzt und dich zum Beispiel selbst fragst: „Was möchte ich eigentlich? Was tut mir gut?“ Es ist dabei sehr wichtig, sich selbst mitfühlend und wertschätzend zu beobachten. Es geht keinesfalls darum sich selbst zu kritisieren, sondern in eine liebevolle Kommunikation mit sich selbst zu treten. Das geht am besten in Stille.

Eine dritte Möglichkeit ist, mit dem eigenen Herz tiefer in Verbindung zu gehen und die Kommunikation zu stärken. Wie heute zahlreiche Studien belegen, reagiert das Herz intuitiv in Situationen noch vor dem Gehirn. Es sendet empfangene Signale weiter zum Gehirn, wo diese dann verarbeitet werden. Über eine gute Herzverbindung lernt man noch besser auf sein Herz und sich unabhängiger von äußeren Einflüssen zu bewegen.

Ein letzter Vorschlag ist es, etwas Neues auszuprobieren, wie zum Beispiel in die Stille zu gehen. Meditation ist ein tolles Hilfsmittel hierfür. Allein die Gedanken mal nur Gedanken sein zu lassen, bedeutet bereits in der Stille zu sein.

Im Trubel des Tages sind wir oft so abgelenkt und finden ständig neue Ausreden, warum wir etwas nicht tun können oder warum wir es nicht ausprobieren wollen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei auch das Öffnen für Neues und alte Glaubensmuster zu hinterfragen. Dadurch wird unser Potential oft noch sichtbarer und wir bekommen mehr Energie für unser Leben.

Es ist ein Kreislauf. Wenn man sich aus einer Komfortzone heraus in die Ergebniszone gewagt hat, wird auch diese Zone irgendwann zum Komfort und dann geht es wieder darum zu schauen, wo es weitere Grenzen zu überwinden gilt.

Die eigene Natur zu leben hat viel mit dem Aspekt „Energie“ zu tun. Nachfolgend erfährst du von Silvia Alltagstipps, mit denen sie ihre Vitalität und Gesundheit unterstützt.

Das A und O ist stilles Wasser. Ich habe hier zu Hause ein Agnihotra Wasserei (Agni = Feuer, Hotra = Opfer). Es sieht tatsächlich aus wie ein Ei und fasst insgesamt 9 Liter Wasser. Es wurde aus einer speziellen Mischung aus Ton und Asche gebrannt. Das Agni-Hotra Ei wird seit mehreren tausend Jahren bereits produziert und wurde in den Veden beschrieben. Der Wasserspender belebt, vitalisiert und energetisiert das eingefüllte Wasser, so dass es seinen Geschmack und somit auch die Information verändert. Dieses Wasser trinke ich sehr gerne. Es schmeckt wirklich außergewöhnlich gut und ich habe auch meine Familienmitglieder und Gäste davon überzeugen können. Das Wasser hat dabei eigentlich für sich selbst gesprochen.

Der Japaner Masaru Emoto hat ja vor Jahren schon wissenschaftlich belegt, dass Wasser nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern ein Informationsträger ist und somit die Fähigkeit besitzt sogar Emotionen aufzunehmen.

Wie sieht es mit der Ernährung aus, liebe Silvia?

Ich habe für mich selbst auch irgendwann festgestellt, Fleisch ist nicht mehr Fleisch, deshalb esse ich keins mehr. Ich möchte auch nicht ein Teil der Gesellschaft sein, die unterstützt, dass Tiere in Mastställen gehalten werden.

Ich esse gerne Gemüsesuppen und trinke sehr gerne eine goldene Milch. Hast du das schon mal probiert? Man mixt Kurkuma, Zimt und Ingwer mit Wasser und erwärmt es im Kochtopf. Es entsteht eine Paste, die dann nur noch mit Mandelmilch und einem Löffel Kokosöl ergänzt wird. Außerdem liebe ich Tee und hochwertiges Kokoswasser.

Worauf ich auch achte ist, wenn ich Brot esse, dann glutenfrei. Erdmandel- oder Kastanienbrot zum Beispiel.

Gutes Gemüse und frisches Obst halte ich für besonders wichtig. Am besten in Bio-Qualität. Ich probiere auch immer wieder neue Smoothies aus und lasse meiner Kreativität freien Lauf. Die sind dann mein Ersatz für eine volle Mahlzeit.

Silvias Smoothie Rezept für 2 Personen

1 Banane

1 Hand voll Mandeln, Erd-, Cashew- und Walnüsse

1 kl. Tasse gefrorene wilde Heidelbeeren

Chiasamen

getrocknete Cranberries

junge Spinatblätter

Mit etwas Kokosmilch in den Mixer. Pürieren. Fertig.

Was ich auch fast täglich praktiziere ist die Zungenreinigung am Morgen und das anschließende Öl-Ziehen, zum Beispiel mit hochwertigem Kokosöl. Das hat eine entgiftende Wirkung. Dazu kann man Atem- oder Klopftechniken praktizieren, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und den Körper bei der Reinigung zu unterstützen.


Natürlich sind ein Spaziergang an der frischen Luft und Sport enorm hilfreich um den Körper fit zu halten und den eigenen Energiehaushalt zu unterstützen. Ich praktiziere am liebsten Power Yoga, gehe manchmal joggen und täglich mehrmals mit dem Hund raus. In den Wald natürlich. Lacht.

Natur ist gleich Energie. Wir sind Energie.

Es geht auch bei der Energiearbeit darum, den Menschen in sein volles Potential zu bringen. Es geht darum, noch mehr in den eigenen Fluss zu gelangen und sich mit der Essenz zu verbinden.

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